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Gegen Zecken: So schützt Du Deinen Hund und Deine Katze

Endlich ist es so weit: Die ersten Sonnenstrahlen wärmen unsere Gesichter während der täglichen Gassi-Runde und unsere Vierbeiner können auch ohne unerwünschtes Matschbad ausgelassen auf der Wiese tollen…

Endlich ist es so weit: Die ersten Sonnenstrahlen wärmen unsere Gesichter während der täglichen Gassi-Runde und unsere Vierbeiner können auch ohne unerwünschtes Matschbad ausgelassen auf der Wiese tollen. Das Frühlingserwachen könnte so herrlich sein, wenn nicht auch der kleine Parasit aus seinem Winterschlaf gerissen würde: die Zecke.

auch der kleine Parasit aus seinem Winterschlaf gerissen würde: die Zecke.

Wieso ist der Zeckenschutz so wichtig?

So gehört es sich für einen Bösewicht: Die kleinen Parasiten (Ektoparasiten) zeichnen sich vorrangig durch zwei Eigenschaften aus – ihre Hartnäckigkeit und ihre Widerstandsfähigkeit. Die Krankheiten, welche von der Zecke auf Hunde und Katzen übertragen werden können, sind hierbei das noch größere Übel. Nach einem Zeckenstich (umgangssprachlich auch Zeckenbiss genannt) kann Dein Hund oder deine Katze schwer erkranken. Es ist demnach wichtig, einen Zeckenbiss schnell zu erkennen und sein Tier zu schützen, um das Risiko für Krankheiten, wie zum Beispiel FSME oder Borreliose zu senken. Im Folgenden nehmen wir Prävention gegen Zecken und die korrekte Nachbehandlung mal etwas genauer unter die Lupe.

Zeckenbiss: Übertragen Zecken Krankheiten?

Nicht nur bei uns können Zeckenbisse schwere Krankheiten auslösen ­­– auch bei unseren Hunden und Katzen kann es zu gravierenden Folgen kommen, wenn nicht richtig und rechtzeitig gehandelt wird. Zecken können die Krankheitserreger grundsätzlich ab dem Zeitpunkt des Stiches übertragen – dazu gehören zum Beispiel:

  • Lyme-Borreliose
  • Anaplasmose
  • Babesiose
  • Ehrlichiose
  • FSME

💡 Schon gewusst? Die Borreliose gehört zu den am häufigsten durch Zecken ausgelösten Krankheitsbildern bei Tieren – übertragen wird sie durch das Bakterium „Borrelia burgdorferi“. Zu den Symptomen, welche zu Anfang bei Deinem Tier auftreten können, gehören beispielsweise Appetitlosigkeit, Antriebslosigkeit oder Fieber. Bis sich die Symptome zeigen, können jedoch Tage oder sogar Wochen vergehen. Beinahe jede dritte Zecke trägt Borreliose-Bakterien in sich.

Augen auf: Beliebte Stellen für Zeckenbiss

Zu den Stellen, an welchen die Zecke bei Deinem Liebling besonders gern zusticht, gehören unter anderem folgende:

  • Ohren und Kopf
  • Halsregion
  • Beinansätze
  • Maul und Lefzen
  • Bauchbereich

💡 Unser Tipp: Schau besonders an den schwer ersichtlichen Stellen gründlich nach. Gerade in der Nähe oder unter dem Halsband machen es sich Zecken gerne gemütlich. Ein weiteres beliebtes Angriffsziel sind die Pfoten Deines Vierbeiners, beziehungsweise der Zeh-Zwischenraum.

Achtung geboten: Symptome in der „Akutphase“

  • häufiges Erbrechen
  • starke Antriebslosigkeit
  • erhöhte Temperatur oder Fieber
  • erschwerte Atmung
  • Schwellung der Lymphknoten

Solltest Du nach einem Zeckenbiss eines oder mehrere dieser Symptome bei Deinem Hund oder Deiner Katze feststellen, suche schleunigst den Tierarzt oder die Tierärztin Deines Vertrauens auf.

In fünf Schritten: Zecken bei Vierbeinern richtig entfernen

Die richtige Art der Entfernung einer Zecke unterscheidet sich je nach dem von Dir verwendeten Werkzeug. Hierzu gehören z.B. die Zeckenzange, Zeckenhaken, Schlingen, Zeckenkarte oder die klassische Pinzette. Folgende Grundsätze solltest Du jedoch immer beachten:

 

  1. greife die Zecke so nah wie möglich an der Haut Deines Tieres
  2. vermeide plötzliche Bewegungen
  3. drehe oder heble die Zecke vorsichtig heraus
  4. vermeide Drücken und Quetschen, da es das Infektionsrisiko erhöht
  5. desinfiziere die Stelle nach erfolgreicher Entfernung

 

So geht es richtig: Zecken korrekt entsorgen

Hättest Du’s gewusst? Am besten entsorgst Du Zecken in 40%igem Alkohol, Desinfektionsmittel oder verbrennst sie, um Kontakt mit den Körperflüssigkeiten zu meiden. Alternativ kannst Du die Zecke auch zerdrücken – vermeide hierbei aber unbedingt den Kontakt mit Haut oder Fingern, indem Du die Zecke mit Papier greifst und ein Glas zur Hilfe nimmst.

Irrglaube? Der Mythos des „Zeckenbisses“

Zeckenbiss oder Zeckenstich – was ist der Unterschied? Du kannst aufatmen: Es gibt tatsächlich keinen! Auch wir können uns nicht freisprechen: Der Begriff des „Zeckenbisses“ hält sich so standhaft im Volksmund, wie die Zecke im Fell Deines Hundes oder Deiner Katze. Wissenschaftlich korrekt ist diese Formulierung jedoch nicht. Die Zecke beißt nämlich gar nicht, sondern sticht.


Der kleine Vampir: Zecken besitzen einen Stechrüssel und scheren artiges Mundwerkzeug. Mit diesem schneiden sie die Haut auf, stechen zu und beginnen damit, das Blut zu saugen. Der Begriff „Blutsauger“ ist also absolut korrekt.

Wie schütze ich mein Tier vor Zecken?

Wie sagt man noch gleich? Vorsicht ist besser als Nachsicht! Da holen wir am besten gleich zum Präventivschlag aus: Zum Schutz vor Zecken gibt es unterschiedliche Mittel, wie beispielsweise:

 

+ Zeckenhalsband

Es gibt Ungeziefer-Halsbänder für Hunde mit verschiedenen Wirkungsweisen: Zum einen existieren natürliche Halsbänder, wie z.B. das EM-Keramik-Halsband oder Bernsteinketten, welche mit Hilfe von Resonanzschwingungen oder Stoffwechselveränderungen einem Zeckenbiss vorbeugen sollen, zum anderen findest Du auch das chemische Zeckenhalsband auf dem Markt. Die chemischen Zeckenhalsbänder wirken allerdings häufig über schädliche oder gar giftige Inhaltsstoffe – hier ist also Vorsicht geboten.

+ Spot-on-Präparate

Spot-ons sind Produkte, welche ihren Wirkstoff in flüssiger Form enthalten. Sie dienen der Vorbeugung oder der Behandlung eines Befalles von Endo- oder Ektoparasiten. Zecken gehören, genau wie Flöhe und Milben (Verlinkung zum Blogbeitrag „Milbenschutz: Was wirklich gegen Milben hilft“), zu den Ektoparasiten. Auch hier sind sowohl chemische als auch natürliche Mittel auf dem Markt erhältlich.

Übrigens: Bei unserem Spot-on für gepflegte Pfoten verzichten wir selbstverständlich vollständig auf chemische und schädliche Inhaltsstoffe.

+ Hausmittel

Hausmittel und natürliche Produkte, welche häufig in Kombination zum Beispiel bei Zeckenbefall oder zur Zecken-Prävention verwendet werden, sind unter Anderem naturreines Kokosöl, Bierhefe oder Schwarzkümmelöl.

+ Tabletten gegen Zecken

Tabletten, bzw. Kautabletten, gegen akuten Zeckenbefall bei Tieren erhältst Du bei Deinem Tierarzt oder Deiner Tierärztin.

+ Sprays

Es gibt verschiedene Zeckensprays zur Prävention und Bekämpfung der Parasiten. Hierbei wird häufig zwischen chemischen und chemiefreien Sprays unterschieden.

Natürliche Sprays auf Basis ätherischer Öle, wie unser chemiefreies „ZeckAttack“ Zeckenspray für Hunde und für Katzen, können Deinen Vierbeiner präventiv unterstützen.

Besonders in der Zeckenzeit ist das regelmäßige Absuchen Deines Hundes oder Deiner Katze jedoch unerlässlich.

 

ZeckAttack: Unser hochwirksames Zeckenspray „ZeckAttack“ schützt Deinen Hund und Deine Katze optimal gegen Zecken. Außerdem fungiert unser natürliches Zeckenmittel zudem präventiv: Es beugt also gleichzeitig einem Neubefall vor. Das Repellent wirkt mechanisch – die ätherischen Öle vertreiben die Zecken von Deinem Vierbeiner. Schluss mit dem kostenfreien (Hunde-)hotel: Wir bitten die ungebetenen Gäste offiziell zum Check-Out.

 

💡 Der richtige Zeckenschutz für Katzen: Die Auswahl des richtigen Zeckenschutzes für Katzen fällt deutlich kleiner aus. Das liegt daran, dass Katzen beispielsweise auf Permethrine (Wirkstoff gegen Parasiten) sehr empfindlich reagieren, welches in vielen Zeckenschutzmitteln enthalten ist. Ihnen fehlt zur Verarbeitung das notwendige Enzym. Handelsübliche Zeckenhalsbänder sind demnach häufig giftig für Katzen.

Wir empfehlen Dir, bei Freigängern auf Präparate mit einem möglichst breiten Parasitenschutz zu setzen, welcher sich zudem leicht auftragen lässt: Hierzu gehören unter anderem Spot-ons oder ein Spray gegen Zecken.

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