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Wurmkur für Hunde: das musst Du wissen

Wie erkenne ich Würmer beim Hund? Was für Wurmmittel gibt es? Und wie kann ich die Verdauung meines Tieres nach einer Wurmkur unterstützen?

Hier ist der Wurm drin: Durch Schnüffeln in der Natur oder auch Flohbefall besteht das Risiko für Hunde sich mit Würmern zu infizieren. Würmer siedeln sich vorrangig im Darm an und entziehen dem Vierbeiner dort Nährstoffe.

Um bestmöglich für Wurmbefall beim Hund gewappnet zu sein, ist es wichtig, sich umfassend über die Parasiten und die Entwurmung des Hundes zu informieren: Welche Arten von Würmern gibt es? Wie kommt der Wurm in den Hund? Was sind Anzeichen für Würmer beim Tier? Was ist zu tun, wenn mein Hund Würmer hat? Und wie kann ich die Verdauung meines Tieres nach einer Wurmkur unterstützen – wir klären auf!

Welche Arten von Würmern beim Hund gibt es? 

Bandwürmer, Spulwürmer, Hakenwürmer: Es gibt viele verschiedene Wurmarten, die Deinen Hund befallen können. Zu den am häufigsten in Deutschland vorkommenden zählen diese:

  1. Spulwürmer
  2. Hakenwürmer
  3. Bandwürmer
  4. Peitschenwürmer
  5. Lungenwürmer  

💡 Gut zu wissen: Zudem gibt es noch die sogenannten Herzwürmer, die häufig bei Hunden aus dem Mittelmeerraum vorkommen und von Stechmücken übertragen werden. 

Wie kommt der Wurm in den Hund?

Gute Frage! Auch hier gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, wie sich Dein Hund mit Wurmeiern oder -larven infizieren kann. Im Folgenden haben wir Dir die häufigsten Ansteckungsursachen aufgelistet:

  • Schnüffeln: Dein Vierbeiner kann sich durch Schnuppern am Kot anderer infizierter Hunde mit Würmern anstecken
  • Futter/Wasser: Durch die direkte Aufnahme von mit Kot verunreinigtem Futter oder Wasser, das Wurmeier oder Larven enthält
  • Haut: Hakenwürmer können sich beispielsweise durch die Haut des Tieres bohren
  • Flöhe: Der Floh dient als Zwischenwirt für Bandwürmer. Zerbeißt Dein Hund einen Floh, kann die Wurmlarve in den Magen-Darm-Trakt gelangen
  • Mücken: Wie bereits oben erwähnt, können Stechmücken (zum Beispiel die Asiatische Tigermücke) bei einem Stich Herzwurmlarven übertragen, die sich zu Herzwürmern entwickeln

Wurmbefall: Anzeichen für Würmer beim Hund

Ob ein Vierbeiner Würmer hat, lässt sich schwer erkennen. Gerade erwachsene – sonst gesunde – Hunde zeigen meist keinerlei Symptome. Dennoch können sie mit Würmern infiziert und somit eine potenzielle Ansteckungsquelle für andere Artgenossen sein.

Anhand dieser möglichen Symptome kannst Du Wurmbefall bei Deinem Tier erkennen:

  • Durchfall, „schleimiger“ Kot
  • Erbrechen
  • Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust
  • Juckreiz am Anus („Schlittenfahren“)
  • Verstopfungen
  • Blut im Kot

⚠️ Im fortschreitenden Stadium kann es sowohl zu Erbrechen als auch zu erkennbaren Veränderungen an Haut und Fell Deines Tieres kommen.

💡 Irrglaube: Viele Menschen sind der Auffassung: „Wenn ich keine Würmer im Kot des Hundes sehe, sind auch keine da!“ Das stimmt nicht! Nur weil wir die Würmer mit bloßem Auge nicht (immer) sehen können, heißt das nicht, dass sie nicht da sind. Über den Kot des Hundes werden hauptsächlich Wurmeier und Larven ausgeschieden und diese sind nur unter einem Mikroskop zu erkennen.

Entwurmung: Mein Tier hat Würmer – was ist zu tun?

Machst Du eines oder mehrere der oben genannten möglichen Symptome bei Deinem Hund aus, ist es ratsam Deinen Vierbeiner tierärztlich untersuchen zu lassen. Um Würmer beim Tier zu diagnostizieren, untersucht der Tierarzt oder die Tierärztin den Kot des Hundes unter dem Mikroskop. Um ein genaues Ergebnis zu erzielen, solltest Du über drei aufeinander folgende Tage Kotproben Deines Hundes sammeln, da Wurmeier oder -larven nur unregelmäßig über den Kot ausgeschieden werden.

Stellt der Tierarzt oder die Tierärztin einen Befall mit Würmern fest, kann er oder sie Dir eine geeignete Behandlung vorschlagen, um Deinen Hund von den lästigen Parasiten zu befreien.

Für eine Behandlung gegen die Parasiten gibt es unterschiedliche Wurmmittel, wie zum Beispiel:

  • Tabletten
  • Spot-on Präparate
  • Entwurmungspasten
  • Injektionen

💡 Irrglaube: eine Wurmkur hilft präventiv.

Das ist nicht richtig: Eine solche Wurmprophylaxe als langfristiger Schutz vor den Darm-Parasiten gibt es nicht. Das Wurmmittel kann immer nur die gerade im Vierbeiner aktiven Würmer bekämpfen. Die Wirksamkeit der Wurmkur beträgt dabei circa 24 Stunden. Das bedeutet, dass der Vierbeiner sich – theoretisch – bereits nach Ablauf der 24 Stunden wieder mit Würmern infizieren kann.

Vorbeugen: natürliche Entwurmung für Hunde

Als Alternative zur chemischen Entwurmung – die in der Regel mindestens viermal im Jahr empfohlen wird – bietet es sich an, regelmäßig eine Sammelkotprobe des Hundes beim Tierarzt oder der Tierärztin abzugeben. Fällt der Test positiv aus, wird der Vierbeiner entwurmt – da führt leider kein Weg dran vorbei. Lassen sich hingegen keine Wurmeier oder Larven im Kot erkennen, dann muss das Tier auch nicht entwurmt werden und man erspart ihm die Chemiekeule.

Gute Darmflora: Unterstützung der Verdauung 

Eine Wurmkur kann ganz schön auf den Magen Deines Vierbeiners schlagen. Chemische Wurmmittel greifen nämlich die Magen-Darm-Flora des Vierbeiners an. Daher ist es so wichtig, die Darmflora des Hundes zu stärken. Zudem bietet ein gesunder Magen-Darm-Trakt, beziehungsweise eine gute Verdauung Schutz gegen Erreger und lästige Eindringlinge.

💡 ALPHAZOO-Tipp: Unser Wurm Liquid „Früher Vogel“ bringt den Darm vor, während und nach einer Wurmkur wieder ins Gleichgewicht und unterstützt Dein Tier bei der Regeneration. Es wird ganz einfach unters Futter gemischt und entfaltet im Darm seine wohltuende Wirkung.

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🌿 Thymian und Wermut zur Anregung der Darmbewegung

🌿 Aloe Vera für eine natürliche Beruhigung des Magens

🌿 Zimt, um den Appetit zu fördern

Um die Verdauung und das Magenwohl wieder ins Gleichgewicht zu bringen, empfehlen wir Dir zusätzlich:

  • Kräuter, wie zum Beispiel Süßholz, Walnussblätter, Schafgabe und Kamille
  • Unser Verdauungsöl „Pupsbremse“ mit Leinöl, Hanföl und Kürbiskernöl
  • Bachblüten für eine gesunde Darmflora, beispielsweise unsere „Magenruhe Bachblüten“ Globuli
  • Schonkost und ggf. Probiotika 
  • Flohsamenschalen

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